Boxkampf 17.11.2018 gegen BC Traktor Schwerin

Unsere heutigen Gäste kommen aus: Schwerin

Erstmals wurde die Stadt unter dem Namen Zuarina 1012/18 erwähnt. Woher sich dieser Name ableitet ist bis heute ungeklärt.

Ausgrabungen am Schweriner Marktplatz deuten auf eine Besiedelung bereits 1.000 bis 600 Jahre v. Chr. hin. Im 1. Jahrhundert n. Chr. lässt sich eine germanische Besiedelung nachweisen.

Zwei slawische Burgen entstanden im 7. und 11./12. Jahrhundert. Durch den Welfenherzog Heinrich der Löwe erfolgte 1160 die deutsche Gründung.

1167 verlegte der Zisterziensermönch Berno seinen Bischofssitz nach Schwerin. Um 1171 war die Stadt ein Zentrum der Christianisierung, ein Fünftel der etwa 500 Einwohner waren Geistliche.

Die Grafschaft Schwerin ging 1358 an das Herzogtum Mecklenburg über.

Drei große Brände – 1531, 1558 und 1651 – vernichteten große Teile der Stadt.

Im 19. Jahrhundert änderte sich das Stadtbild durch umfangreiche Baumaßnahmen, die Stadt dehnte sich aus. Der Neubau des Schweriner Schlosses begann 1837. Während der Zeit des Nationalsozialismus war Schwerin Hauptstadt des Gaus Mecklenburg.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Stadt Regierungssitz des Landes MecklenburgVorpommern, ab 1947 des Landes Mecklenburg. Als 1952 die Länder in der DDR aufgelöst wurden erhielt die Schwerin den Status der Bezirkshauptstadt.

Seit 1990 ist Schwerin Landeshauptstadt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, mit weniger als 100.000 Einwohnern die kleinste Hauptstadt eines deutschen Bundeslandes.

Heute bestimmen das Baugewerbe, die Nahrungsmittelindustrie, die Kabelfertigung, Kunststoffverarbeitung und Maschinenbau die Wirtschaft Schwerins.

Neben dem Schweriner Schloss, dem Schweriner Dom, mehreren Museen und anderen sehenswerten Gebäuden, sind besonders die elf im Stadtgebiet gelegenen Seen mit der weißen Flotte ein Anziehungspunkt für Touristen.

 

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